[1] Kraus 1982, 138-145.

[2] Selbstverstaendlich kann man nicht an ein stets gleiches Tempo denken, doch geht es hier nur um die Größenordnungen. Immerhin deutet trist. 4,10,114 sic tamen absumo decipioque diem auf regelmäßige Arbeit hin.

[3] Kraus 1982, 76f.: Er ist (anders als beim exilium) ohne Gerichtsverfahren und Vermögensverlust verbannt (Z. Végh, Kl. Pauly 4, 1374f., s.v. Relegatio).

[4] Zum Verbannungsgrund Thibault 1964, aus0erdem Meise 1969, 223-235; Schmitzer 1990a, 2-10; 13. (vgl. 3.2.2 im Arbeitsheft).

[5] Lessings Wort aus den "Rettungen des Horaz" gilt auch heute noch: "Muß er denn alle Gläser geleert und alle Maedgens geküßt haben, die er geleert und geküßt zu haben vorgibt? ... Weg also mit allen unwürdigen Anwendungen, die man von den Gedichten des Horaz auf den moralischen Charakter oft genug gemacht hat!" (Gotthold Ephraim Lessing: Werke in drei Bänden. Hg. von Herbert G. Göpfert. Band II. München, Wien, 1982. 588.)

[6] Zur Tradition der Vorstellung Sandy 1971, 54.

[7] Vgl. Mart. 1,4,8 lasciva est nobis pagina, vita proba.

[8] Die Gleichsetzung des Namens der Geliebten mit der Elegiensammlung selbst auch in am. 3,9,31f. (über Tibull) und Prop. 1,1,1 Cynthia prima ...

[9] Fränkel 1970, 243, Anm. 349: "Ich verstehe nicht, warum er es unterläßt, auf die 'Metamorphosen' hinzuweisen." Doch ist 63f. (aus trist. 1,7) auf die Metamorphosen angespielt; in 112 wird der Titel Tristia umschrieben.

[10] Zu Lebensgefühl und Wertvorstellungen der Liebeselegiker siehe zuletzt Holzberg 1990b, 1-26 (im einzelnen diskussionsbeduerftig) und Glatt 1990.

[11] Fairweather 1987, 195 (vgl. zuletzt Bretzigheimer 1991, 73).

12 Ähnliches kennen die Schüler aus Caesar (Karl 1984a, 108f. und passim).